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Bald fängt der Dreh in Frankreich an und wir werden mehr wissen: über Containern auf dem Marseiller Markt, Mülltrennung in Südfrankreich, AMAPs...
Übrigens, was sind überhaupt AMAPs, und warum sind sie so gut für die Müllvermeidung, für die Umwelt und für die Gesundheit?
AMAP (=Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft,
www.reseau-amap.org/) ist ein tolles Konzept.
Die überall in Frankreich verbreiteten AMAPs sorgen dafür, dass der Landwirt seine Produkte zu angemessenen Preisen verkaufen kann, indem die Verbraucher dem Bauern Ernten vorfinanzieren. Die AMAPs haben es sich zum Ziel gesetzt, gegen die globale Erwärmung zu kämpfen: Sie setzen auf kurze Wege und fördern den Dialog zwischen der landwirtschaftlichen Welt und der Großstadt.
Selbstorganisierte Gruppen haben AMAP-Vereine auch an der Uni gegründet. Sie versorgen hunderte Studierende mit frischem, kostengünstigen Biogemüse aus der Region - ganz ohne Verpackungsmüll. Dafür schließen die jungen LebensmittelaktivistInnen Verträge mit lokalen Bauern, die die Ware wöchentlich in die Uni bringen. Einige Bauern wurden durch die AMAP von der Insolvenz gerettet.
Das Konzept des AMAPs könnte sich ja auch an den deutschen Unis verbreiten! Darum möchten wir es gerne in unserem Film zeigen.
Aber unser Budget wird eng. Bitte um Deine Hilfe!