Worum geht es in diesem Projekt?
Mit dem Coming-out als Frau-zu-Mann-Transsexueller (Transmann, TM) sind sehr viele Fragen verbunden. Unzählige Stunden werden investiert, um sich die Antworten im Internet zusammenzusuchen, um Menschen zu finden, die weiterhelfen können. „Nach 4 Wochen Suche bekomme ich langsam etwas Durchblick“, schreibt ein Teilnehmer in einem Forum. In das Handbuch sind die Ergebnisse meiner eigenen monatelangen Recherchen, vieler Gespräche mit anderen Transmännern und Fachleuten und nicht zuletzt mein ganz persönlicher Erfahrungsschatz der letzten Jahre eingeflossen.
Themen sind zum Beispiel:
+ Aussehen (Kleidung, Verhalten, Körpersprache, Packing)
+ Informationen über Psychotherapie und Hormontherapie
+ Coming-out bei Freunden, Familie und am Arbeitsplatz
+ Vornamensänderung, Personenstandsänderung
+ Medizinische Möglichkeiten/Operationen
Darüber hinaus stellen sich Initiativen und Selbsthilfegruppen in Deutschland vor, und im Anhang gibt es viele wichtige Adressen, Film- und Literaturtipps sowie Musterbriefe für Anträge.
Das TM-Brevier ist also ein richtiges Rundum-Paket für den Anfang. Es ersetzt allerdings keine Therapie und auch keine medizinische oder juristische Beratung. Doch das versteht sich bestimmt von selbst.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Das Ziel des TM-Breviers ist es, Transmänner (Frau-zu-Mann-Transsexuelle) auf ihrem Weg und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen, die wichtigsten Fragen zu beantworten und Informationen für den gelebten Alltag als Transmann zur Verfügung zu stellen. Auch für Angehörige und Partner bzw. Partnerinnen ist das Handbuch lesenswert.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch vielen Menschen eine wertvolle Hilfe sein wird. Auch von Aktiven aus der Szene, z.B. aus dem Transmann e.V., habe ich positive Reaktionen auf diese Buchidee bekommen: „Das ist eine sehr schöne Idee, anderen Transmännern eine Starthilfe bei den vielen Fragen in kompakter Form anzubieten. Wir merken das bei den zahlreichen Anfragen, die an unseren Verein gestellt werden.“
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Ich habe selber bereits ungezählte Stunden unbezahlte Arbeit investiert und werde noch viele weitere einbringen. Das ist okay für mich, denn ich verwirkliche hiermit etwas, was mir sehr wichtig ist.
Aber ich konnte auch andere Menschen für das Buch begeistern, die ihre Arbeit beisteuern: zwei Illustratoren, eine Lektorin und eine Designerin. Für ihre Mitarbeit am Buch bleiben andere Aufträge liegen. Um den Einkommensverlust wenigstens zum Teil auszugleichen, erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Das Geld wird also benötigt für:
+ Lektorat
+ Buch-Layout
+ Illustration
+ Verlagskosten (ISBN, Druck, Marketing, Vertrieb)
Was passiert mit dem Geld, wenn mehr als die vorgestellte Summe zusammenkommt?
Sollte mehr als die hier eingestellte Summe gespendet werden, kaufe ich davon Exemplare des Buches und stelle sie kostenlos Transgender-Initiativen wie TRiQ, Transmann e.V. und Transfamily zur Verfügung. Sie können diese Exemplare dann z.B. in einer eigenen Bibliothek als Leihexemplare anbieten.