Worum geht es in diesem Projekt?
Die Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik & Literatur ist eine literaturkritische Zeitschrift, die von einer jungen, ehrenamtlich arbeitenden Redaktion aus Studierenden und Alumni der Germanistik und anderer geisteswissenschaftlicher Fächer in Bonn herausgegeben wird. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, im Mittelpunkt steht jeweils ein Thema, das in wissenschaftlichen Beiträgen, Interviews, Porträts und Rezensionen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Abgerundet wird das Heft durch literarische Beiträge junger, meist deutschsprachiger Autorinnen und Autoren sowie durch eine Serie künstlerischer Arbeiten, die das Heft optisch auflockern und gleichzeitig als eigenständiger künstlerischer Beitrag zum Themenschwerpunkt betrachtet werden können.
Die Kritische Ausgabe versteht sich damit nicht nur als literaturwissenschaftliche Fachzeitschrift, sondern gleichzeitig als Plattform für den schreibenden Nachwuchs – egal ob wissenschaftlicher oder poetischer Natur.
Um die Produktion des 23. Heftes der Kritischen Ausgabe sichern zu können, sind wir auf Eure Hilfe angewiesen. Denn wir benötigen genau das, was wir uns zum aktuellen Thema auserkoren haben: Geld.
Sowohl Geld als auch Literatur sind Mittel, die demselben Zweck dienen: dem Austauschen von Inhalten und der Verständigung über bestimmte Werte. Kann man Worte für bare Münze nehmen? Zerstört Geld soziale Beziehungen? Kann man einen historischen Roman als Kritik am gegenwärtigen Finanzkapitalismus lesen? Diese und andere spannende Fragen sollen im kommenden Themenheft gestellt werden.
Die künstlerische Gestaltung wird Christopher Hohlbaum übernehmen, dessen in Gelb- und Brauntönen gehaltene Acrylarbeiten das Themenheft »Geld« schmücken werden.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Die Kritische Ausgabe hat sich seit ihrer Gründung 1997 von einem universitären Fachschaftsmagazin zu einer unabhängigen, im wissenschaftlichen Betrieb anerkannten Zeitschrift mit kulturwissenschaftlichem Schwerpunkt entwickelt. Sie bietet insbesondere Studierenden und jungen Kulturschaffenden ein Forum für die Veröffentlichung literatur- und sprachwissenschaftlicher, feuilletonistischer, literaturkritischer und literarischer Texte.
Dabei richtet sich die Zeitschrift nicht an eine rein akademische Leserschaft. Wer sich als ›Laie‹ für Literatur und ihre wissenschaftliche Betrachtung interessiert, zählt genauso zu den Lesern der Kritischen Ausgabe wie jemand, der sich von Rezensionen zu neuem Lesestoff inspirieren lassen möchte, der vergessene Autoren wiederentdecken möchte oder der neugierig ist auf Texte junger deutschsprachiger Autoren. Die Zeitschrift positioniert sich so bewusst als Vermittlerin zwischen der germanistischen Forschung und der literarisch interessierten Öffentlichkeit.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Diese Vermittlerposition und der Anspruch, literaturwissenschaftliche Inhalte auch einem nicht-akademischen Publikum in verständlicher und ansprechender Weise nahezubringen, unterscheidet die Kritische Ausgabe auf der einen Seite von anderen kulturwissenschaftlichen Fachzeitschriften, die ausdrücklich (und meist auch ausschließlich) ein akademisches Publikum ansprechen. Auf der anderen Seite hebt die Zeitschrift sich durch die Kombination von wissenschaftlichen und literarischen Texten von der Vielzahl junger Literaturmagazine ab und besetzt so eine im kulturellen Betrieb wichtige Schnittstelle.
Auch die Tatsache, dass die Kritische Ausgabe als Plattform für den publizistischen und literarischen Nachwuchs fungiert, liegt uns sehr am Herzen. Wir bieten jedoch nicht nur Studierenden und anderen Nachwuchswissenschaftlern sowie jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur Veröffentlichung ihrer Texte. Darüber hinaus haben schon viele Studierende die Möglichkeit genutzt, sich aktiv in die Redaktionsarbeit einzubringen und das Projekt mitzugestalten.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Bei erfolgreicher Finanzierung wird die Kritische Ausgabe Nr. 23 in einer Auflage von 850 Exemplaren gedruckt, gebunden und vertrieben. Das fertige Heft wird außerdem im Rahmen einer Lesung, zu der wir einen im Heft vertretenen Autor einladen, der Öffentlichkeit präsentiert.
Sollte es zu einer Überfinanzierung kommen, sind wir mehr denn je motiviert, für das Frühjahr 2013 das nächste Heft mit dem Themenschwerpunkt »Architektur« in Angriff zu nehmen und werden jeden überzähligen Cent in die Produktion der K.A. # 24 stecken.
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Kritische Ausgabe wird vom gemeinnützigen Verein der Freunde und Förderer der Zeitschrift »Kritische Ausgabe« e.V. herausgegeben und von einer jungen, ehrenamtlich arbeitenden Redaktion betreut.
Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik & Literatur
c/o Institut für Germanistik, Vergl. Literatur- und Kulturwissenschaft
der Universität Bonn
Am Hof 1d
53113 Bonn
www.kritische-ausgabe.de
Redaktion: Benedikt Viertelhaus (Chefredakteur), Fabian Beer (stellv. Chefredakteur), Ute Friederich (stellv. Chefredakteurin), Martin Baumeister, Ines Böckelmann (Vertrieb), Crauss (Redaktion Literatur), Angela Gencarelli, Grischka Grauert, Tim Kangro, Konstanze Kähne, Dana Marti, Michael Preidel, Christian Raubach, Lina Rieth, Dominika Solecka, Dirk Walbrühl, Florian Zeppenfeld (Öffentlichkeitsarbeit)
Layout & Satz: Andy Scholz (www.andyscholz.com)
Künstlerische Gestaltung # 23: Christopher Hohlbaum (http://christopherhohlbaum.com)
Supporter
Juliane Blank
Florian Kessler
Birgit Petri
susanne schirdewahn
Marko Milovanovic
Urs Koenig
Stephanie Müller
Christian A. Bachmann
Michael Fischer
Berthold Münzer
Sina Drink
Günter Friederich

