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Projekt: Krieg auf dem Teppich - die Recherche

Afghanistan ist berühmt für Kriege und für Teppiche. Weniger bekannt sind die afghanischen Kriegsteppiche. Vor 30 Jahren wurden sie von Hand zur Verarbeitung von Traumata gewoben, heute werden sie maschinell als Souvenirs für fremde Soldaten hergestellt.
Die Recherche zum Dokumentarfilm "Krieg auf dem Teppich" will Weber der ersten Stunde finden und den Handel mit Kriegsteppichen erforschen. Auch in der hamburger Speicherstadt werden die Teppiche verkauft.

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Krieg auf dem Teppich - die RechercheHelga Bahmer

Projekte
Krieg auf dem Teppich - die Recherche

Afghanistan ist berühmt für Kriege und für Teppiche. Weniger bekannt sind die afghanischen Kriegsteppiche. Vor 30 Jahren wurden sie von Hand zur Verarbeitung von Traumata gewoben, heute werden sie maschinell als Souvenirs für fremde Soldaten hergestellt.
Die Recherche zum Dokumentarfilm "Krieg auf dem Teppich" will Weber der ersten Stunde finden und den Handel mit Kriegsteppichen erforschen. Auch in der hamburger Speicherstadt werden die Teppiche verkauft.

Worum geht es in diesem Projekt?

Es geht um die aussergewöhnliche Recherche für ein Dokumentarfilmprojekt. Die Reise startet bei den afghanischen Teppichhändlern in der hamburger Speicherstadt, Richtung Afghanistan. Auf den Spuren von Menschen, die Kriegsteppiche produzieren, weben oder verkaufen, werde ich für den Film Protagonisten und Drehorte in Hamburg und Afghanistan finden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Die Recherchereise ist der erste große Schritt zum fertigen Film. Es soll ein spannendes Exposé entstehen, auf dessen Grundlage der gleichnamige Film realisiert wird. Mit dem filmischen Blick hinter das zynisch anmutende Thema "Kriegsteppich", will ich für die alltägliche Situation der Zivilisten in Afghanistan Öffentlichkeit schaffen. Ich will zeigen, wie sich Besatzung und Krieg in den Köpfen und im Alltag der Menschen festgesetzt haben. Anhand der Ware Kriegsteppich will ich zudem beleuchten, wie stark wir in Hamburg durch den Handel und das Sammeln der Teppiche involviert sind.

Mit dem realisierten Film über die weltweit einmalige Produktion und dem Verkauf von Kriegsteppichen, soll ein Publikum erreicht werden, das sich bisher nicht mit dem kriegsgebeutelten Afghanistan befasst hat.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Das Recherche-Projekt "Krieg auf dem Teppich" verfolgt Einblicke in einen unbekannten Teil der Geschichte und Gegenwart Afghanistans. Um Erkenntnisse über die Kriegsteppiche und die damit verbundene Produktion und den Handel zu sammeln, ist das Projekt unerlässlich. Die Recherche ist der wichtige Auftakt zu einem Film, der sich eingehend damit befasst, warum sich das Thema Krieg in das traditionelle Kunsthandwerk des Teppichwebens eingeschlichen hat. Und, wie die Händler in Hamburg damit umgehen.

Als Unterstützer kann man den spannenden Prozess von der Idee bis zum Filmexposé mitverfolgen. Man nimmt exklusiv an der Entwicklung und an ungeahnten Wendungen des Projekts teil. Denn, auf Wunsch bekommt man den Rechercheblog im Abo.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung werde ich die Recherche zum Dokumentarfilm-Projekt "Krieg auf dem Teppich" durchführen. Ich werde von Hamburg nach Kabul reisen. In der hamburger Speicherstadt werde ich mit Teppichhändlern sprechen und in Kabul in die aktuelle Massen-Produktion von Kriegsteppichen eintauchen. Ich werde in Hamburg und in Kabul Menschen treffen, die als Protagonisten in Frage kommen. Weber, die heute diese Teppiche herstellen und Händler, die sie an Sammler oder Touristen verkaufen. Ebenso werde ich mich auf der Suche nach den ersten Kriegsteppichknüpfern in die Vergangenheit begeben, um sie für den Film zu gewinnen.
Letztendlich wird ein spannendes Exposé entstehen, mit dem ich an Filmproduktionsfirmen und Fernsehredaktionen herantreten werde.

Das Rechercheteam wird in Kabul von einem versierten Sicherheitsberater und Dolmetscher unterstützt, so dass niemand in Gefahr gerät!

Wer steht hinter dem Projekt?

Bisher stehe ich als Einzelperson hinter dem Recherche-Projekt. Ich bin freischaffende Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm. 2009 habe ich den Zusatzstudiengang Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln abgeschlossen. Mein Lebensmittelpunkt liegt in Hamburg.

Für die Recherchereise wird in Hamburg ein Team aus Kamera und Regie, und in Kabul aus Kamera, Dolmetscher/Sicherheitsberater und Regie zusammengestellt.

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